Mobilität · Sprunggelenkbeugung

Sprunggelenk-Mobilisationrichtig ausführen.

Die kniende Sprunggelenk-Mobilisation erkundet kontrolliert die Dorsalflexion für Kniebeuge, Laufen und Alltag.

NIVEAUEinsteigerAUSSTATTUNGOhne GeräteZIELBEREICHSprunggelenk · Wade · Kniekontrolle
STARTDOSIERUNG2 × 8–12 je Seite
TEMPORuhig
SATZPAUSENach Bedarf
SCHRITT FÜR SCHRITT

So führst du die Sprunggelenk-Mobilisation aus.

  1. 01

    Im halbknienden Stand den vorderen Fuß vollständig aufsetzen.

  2. 02

    Knie langsam in Richtung der mittleren Zehen nach vorn führen.

  3. 03

    Ferse am Boden halten und kontrolliert zur Startposition zurückkehren.

VOR DEM ERSTEN SATZ

Aufbau und Atmung.

AUFBAU

Ausstattung und Ausgangsposition so vorbereiten, dass Sprunggelenk-Mobilisation ohne hektisches Umsetzen beginnen und sicher beendet werden kann.

ATMUNG

In der kontrollierten Rückführung einatmen, während der anstrengenden Phase ausatmen und Pressatmung nicht unnötig verlängern.

TECHNIK-CHECK

Drei Punkte für eine kontrollierte Bewegung.

  • Ferse bleibt unten
  • Knie folgt dem Fuß
  • Nur schmerzfreien Bereich nutzen
TECHNIKPFAD 09

Mobilität & aktive Kontrolle

Genutzt wird der größte schmerzfreie Bereich, der ohne Schwung, Ausweichen oder Atemstopp kontrollierbar ist.

  1. 01Kleine ruhige Bewegung
  2. 02Aktive Endposition
  3. 03Übertrag in die Zielübung
Alle zehn Technikpfade →
HÄUFIGE FEHLER

Darauf solltest du achten.

01

Fußgewölbe bricht stark ein

02

Ferse hebt vom Boden ab

03

Bewegung wird federnd erzwungen

SATZ BEENDEN & EINORDNEN

Diese Signale sind kein normaler Trainingsreiz.

  • !

    stechender, plötzlich zunehmender oder ausstrahlender Schmerz

  • !

    Schwindel, Brustschmerz oder ungewöhnliche Atemnot

  • !

    deutlicher Kontrollverlust trotz reduzierter Last oder leichterer Variante

Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden Training unterbrechen und medizinisch beziehungsweise physiotherapeutisch abklären lassen.

PASSEND DOSIEREN

Leichter beginnen oder sinnvoll steigern.

LEICHTERKleinere Bewegungsweite mit fester Stütze

Wähle diese Variante, wenn die Bewegung noch nicht durchgehend kontrolliert gelingt.

SCHWEREREtwas mehr kontrollierte Reichweite mit kurzer Pause

Steigere erst, wenn alle Wiederholungen sauber und ohne Beschwerden möglich sind.

IM TRAININGSPLAN

Passende Programmwege.

VON DER ÜBUNG ZUM PROGRAMM

Stelle deinen Trainingsweg zusammen.

Sieben Angaben verbinden Ziel, Niveau, Ort, Zeit, Ausstattung und Tagesform zu einem verständlichen Startpunkt.

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