Ganzkörper · Beschleunigung

Sprint-Antrittrichtig ausführen.

Kurze Antritte entwickeln Beschleunigung, wenn jede Wiederholung frisch, technisch kontrolliert und mit vollständiger Pause erfolgt.

NIVEAUFortgeschrittenAUSSTATTUNGOhne GeräteZIELBEREICHSchnelligkeit · Hüftstreckung · Koordination
STARTDOSIERUNG6 × 10–20 m
TEMPOExplosiv
SATZPAUSE90–180 Sek.
SCHRITT FÜR SCHRITT

So führst du die Sprint-Antritt aus.

  1. 01

    Nach einem spezifischen Aufwärmen eine stabile, leicht vorgeneigte Startposition einnehmen.

  2. 02

    Mit kräftigem Abdruck beschleunigen und die ersten Schritte bewusst kurz halten.

  3. 03

    Lauf kontrolliert auslaufen, vollständig erholen und erst dann wiederholen.

VOR DEM ERSTEN SATZ

Aufbau und Atmung.

AUFBAU

Ausstattung und Ausgangsposition so vorbereiten, dass Sprint-Antritt ohne hektisches Umsetzen beginnen und sicher beendet werden kann.

ATMUNG

In der kontrollierten Rückführung einatmen, während der anstrengenden Phase ausatmen und Pressatmung nicht unnötig verlängern.

TECHNIK-CHECK

Drei Punkte für eine kontrollierte Bewegung.

  • Boden nach hinten wegdrücken
  • Arme arbeiten aktiv gegengleich
  • Qualität endet vor deutlichem Tempoverlust
TECHNIKPFAD 10

Athletik, Springen & Beschleunigen

Geschwindigkeit und Sprungweite steigen erst, wenn Landung, Beinachse und Rhythmus auch ohne Ermüdung sicher bleiben.

  1. 01Rhythmische Ganzkörperbewegung
  2. 02Kleine reaktive Sprünge
  3. 03Sprint oder Richtungswechsel
Alle zehn Technikpfade →
HÄUFIGE FEHLER

Darauf solltest du achten.

01

Sprint beginnt ohne ausreichendes Aufwärmen

02

Pausen sind zu kurz für echte Geschwindigkeit

03

Oberkörper richtet sich im ersten Schritt sofort auf

SATZ BEENDEN & EINORDNEN

Diese Signale sind kein normaler Trainingsreiz.

  • !

    stechender, plötzlich zunehmender oder ausstrahlender Schmerz

  • !

    Schwindel, Brustschmerz oder ungewöhnliche Atemnot

  • !

    deutlicher Kontrollverlust trotz reduzierter Last oder leichterer Variante

Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden Training unterbrechen und medizinisch beziehungsweise physiotherapeutisch abklären lassen.

PASSEND DOSIEREN

Leichter beginnen oder sinnvoll steigern.

LEICHTERAntritte mit 70–80 Prozent Intensität

Wähle diese Variante, wenn die Bewegung noch nicht durchgehend kontrolliert gelingt.

SCHWERERReaktive Starts nur unter qualifizierter Anleitung

Steigere erst, wenn alle Wiederholungen sauber und ohne Beschwerden möglich sind.

IM TRAININGSPLAN

Passende Programmwege.

VON DER ÜBUNG ZUM PROGRAMM

Stelle deinen Trainingsweg zusammen.

Sieben Angaben verbinden Ziel, Niveau, Ort, Zeit, Ausstattung und Tagesform zu einem verständlichen Startpunkt.

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