Mobilität · Wirbelsäulenbewegung

Katze-Kuh-Bewegungrichtig ausführen.

Die Katze-Kuh-Bewegung führt die Wirbelsäule ruhig durch Beugung und Streckung und schult die bewusste Bewegungskontrolle.

NIVEAUEinsteigerAUSSTATTUNGOhne GeräteZIELBEREICHWirbelsäule · Körperwahrnehmung
STARTDOSIERUNG2 × 6–10
TEMPOFließend
SATZPAUSENach Bedarf
SCHRITT FÜR SCHRITT

So führst du die Katze-Kuh-Bewegung aus.

  1. 01

    Hände unter den Schultern und Knie unter der Hüfte platzieren.

  2. 02

    Mit der Ausatmung Rücken kontrolliert runden.

  3. 03

    Mit der Einatmung langsam in die Gegenrichtung bewegen, ohne Endpositionen zu erzwingen.

VOR DEM ERSTEN SATZ

Aufbau und Atmung.

AUFBAU

Ausstattung und Ausgangsposition so vorbereiten, dass Katze-Kuh-Bewegung ohne hektisches Umsetzen beginnen und sicher beendet werden kann.

ATMUNG

In der kontrollierten Rückführung einatmen, während der anstrengenden Phase ausatmen und Pressatmung nicht unnötig verlängern.

TECHNIK-CHECK

Drei Punkte für eine kontrollierte Bewegung.

  • Bewegung Segment für Segment erkunden
  • Arme bleiben aktiv
  • Atmung gibt den Rhythmus
TECHNIKPFAD 09

Mobilität & aktive Kontrolle

Genutzt wird der größte schmerzfreie Bereich, der ohne Schwung, Ausweichen oder Atemstopp kontrollierbar ist.

  1. 01Kleine ruhige Bewegung
  2. 02Aktive Endposition
  3. 03Übertrag in die Zielübung
Alle zehn Technikpfade →
HÄUFIGE FEHLER

Darauf solltest du achten.

01

Bewegung wird schnell durchgeschwungen

02

Nacken wird stark überstreckt

03

Schmerz wird als Dehnreiz ignoriert

SATZ BEENDEN & EINORDNEN

Diese Signale sind kein normaler Trainingsreiz.

  • !

    stechender, plötzlich zunehmender oder ausstrahlender Schmerz

  • !

    Schwindel, Brustschmerz oder ungewöhnliche Atemnot

  • !

    deutlicher Kontrollverlust trotz reduzierter Last oder leichterer Variante

Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden Training unterbrechen und medizinisch beziehungsweise physiotherapeutisch abklären lassen.

PASSEND DOSIEREN

Leichter beginnen oder sinnvoll steigern.

LEICHTERKleinere, angenehmere Bewegungsweite

Wähle diese Variante, wenn die Bewegung noch nicht durchgehend kontrolliert gelingt.

SCHWERERLangsamere Bewegung mit bewussten Zwischenpositionen

Steigere erst, wenn alle Wiederholungen sauber und ohne Beschwerden möglich sind.

IM TRAININGSPLAN

Passende Programmwege.

VON DER ÜBUNG ZUM PROGRAMM

Stelle deinen Trainingsweg zusammen.

Sieben Angaben verbinden Ziel, Niveau, Ort, Zeit, Ausstattung und Tagesform zu einem verständlichen Startpunkt.

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