Mobilität · Hüftrotation

90/90-Hüftwechselrichtig ausführen.

Der 90/90-Hüftwechsel trainiert aktive Innen- und Außenrotation der Hüfte in einer kontrollierten Sitzposition.

NIVEAUMittelAUSSTATTUNGOhne GeräteZIELBEREICHHüfte · aktive Rotation · Rumpf
STARTDOSIERUNG2 × 6–8 je Seite
TEMPORuhig
SATZPAUSENach Bedarf
SCHRITT FÜR SCHRITT

So führst du die 90/90-Hüftwechsel aus.

  1. 01

    Mit gebeugten Knien sitzen und beide Füße etwas breiter als hüftbreit aufstellen.

  2. 02

    Beide Knie kontrolliert zu einer Seite sinken lassen.

  3. 03

    Über die Mitte zur Gegenseite wechseln, ohne die Bewegung zu erzwingen.

VOR DEM ERSTEN SATZ

Aufbau und Atmung.

AUFBAU

Ausstattung und Ausgangsposition so vorbereiten, dass 90/90-Hüftwechsel ohne hektisches Umsetzen beginnen und sicher beendet werden kann.

ATMUNG

In der kontrollierten Rückführung einatmen, während der anstrengenden Phase ausatmen und Pressatmung nicht unnötig verlängern.

TECHNIK-CHECK

Drei Punkte für eine kontrollierte Bewegung.

  • Sitzbeinhöcker möglichst belastet
  • Bewegung kommt aus den Hüften
  • Hände nur so viel wie nötig stützen
TECHNIKPFAD 09

Mobilität & aktive Kontrolle

Genutzt wird der größte schmerzfreie Bereich, der ohne Schwung, Ausweichen oder Atemstopp kontrollierbar ist.

  1. 01Kleine ruhige Bewegung
  2. 02Aktive Endposition
  3. 03Übertrag in die Zielübung
Alle zehn Technikpfade →
HÄUFIGE FEHLER

Darauf solltest du achten.

01

Knie werden mit Schwung auf den Boden gedrückt

02

Rücken fällt stark zusammen

03

Schmerzhafte Endposition wird gehalten

SATZ BEENDEN & EINORDNEN

Diese Signale sind kein normaler Trainingsreiz.

  • !

    stechender, plötzlich zunehmender oder ausstrahlender Schmerz

  • !

    Schwindel, Brustschmerz oder ungewöhnliche Atemnot

  • !

    deutlicher Kontrollverlust trotz reduzierter Last oder leichterer Variante

Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden Training unterbrechen und medizinisch beziehungsweise physiotherapeutisch abklären lassen.

PASSEND DOSIEREN

Leichter beginnen oder sinnvoll steigern.

LEICHTERHände hinter dem Körper stärker abstützen

Wähle diese Variante, wenn die Bewegung noch nicht durchgehend kontrolliert gelingt.

SCHWERERWechsel ohne Handunterstützung

Steigere erst, wenn alle Wiederholungen sauber und ohne Beschwerden möglich sind.

IM TRAININGSPLAN

Passende Programmwege.

VON DER ÜBUNG ZUM PROGRAMM

Stelle deinen Trainingsweg zusammen.

Sieben Angaben verbinden Ziel, Niveau, Ort, Zeit, Ausstattung und Tagesform zu einem verständlichen Startpunkt.

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